Seglerverein setzt auf den Nachwuchs

22. Februar 2013 | Von oha

 
 
Der Vorsitzende Christoph Wietholt (rechts) zeichnete Wilhelm Schwarten mit der Glasenuhr aus.

Der Vorsitzende Christoph Wietholt (rechts) zeichnete Wilhelm Schwarten mit der Glasenuhr aus.

Eutin. Zusätzliche Bestuhlung war erforderlich, um zur Jahresversammlung des Ostholsteinischen Seglervereins Eutin im Café Bootshaus alle angerückten Mitglieder unterzubringen. Der Vorsitzende Christoph Wietholt wertete diesen Andrang als Ermunterung für den Kurs, den Generationswechsel im Verein voranzutreiben.

Im Vorjahr seien beim Tag der offenen Tür im Juni 23 neue Mitglieder gewonnen worden, berichtete Wietholt von einem ersten Erfolg

der Nachwuchswerbung. Der Große Eutiner See biete vielfältige Möglichkeiten einer soliden Segelausbildung im Verein. Dafür hätten die Mitglieder 4200 Euro gespendet. Nach einer Weiterbildung zu Jugendtrainern unterstützten künftig Lukas und Hauke Stachowske sowie Paul Hamann den Jugendwart Martin Werner. "Damit erreichen wir eine gestärkte und kontinuierliche Betreuung der jungen Segler", sagte der Vorsitzende. Und kündigte an, das Angebot an die Eltern zum Mitsegeln solle ausgeweitet werden. Durch verschiedene Spenden sei der Verein zudem in die Lage versetzt worden, zwei gut erhaltene und regattafähige Boote zu erwerben. Weitere sollen folgen.

Bei den satzungsgemäßen Neuwahlen wurde Helga Gronewold zur 2. Vorsitzenden gewählt. Die Funktion des Schriftwarts wird vom Pressewart Gerd Heiligenstühler übernommen. Der zukünftige Veranstaltungswart ist Andreas Mitschke-von Collande. Der von der Jugendgruppe gewählte Jugendwart Martin Werner wurde in seinem Amt bestätigt.

Geehrt für 15 Jahre Mitgliedschaft wurden Ruth Boysen und Klaus Stabenow,für 30 Jahre Elke Breitung, Erich Meidorn, Manfred Obieray und Uwe König. Für gute Leistungen und die Präsentation des OSVE nach außen erhielt Wilhelm Schwarten eine Glasenuhr.

 


Zwei Piraten und ein Optimist

Zwei Piraten und ein Optimist
Eutin
Die Eutiner Segler hatten sich ein wahres Kaiserwetter ausgesucht, um traditionell am 1. Mai die Segelsaison zu eröffnen und die neuen Boote zu taufen: Bei strahlendem Sonnenschein gab der Vereinsvorsitzende Christoph Wiethold den Großen Eutiner See zur neuen Saison frei und allen Seglern wohlwollende Worte mit auf den Weg: „Wir wünschen uns wunderschöne Stunden im Kreise der Mitglieder“, beschwor Wiethold ein neues Jahr voller guter Gespräche und gemeinsamen Feiern.

Doch zunächst begann das Segeljahr 2013 mit einer organisatorischen Ankündigung: Claudia Ahrens, in der Eutiner Gastronomie schon aus dem Schloss-Café bekannt, habe den Kiosk am Anleger von Brauhaus-Inhaber Marcus Gutzeit übernommen und auch die Pacht für das Restaurant im Vereinsgebäude übernommen, um diesem neues Leben einzuhauchen. Der Platz an der Stadtbucht sei dabei „der schönste Fleck Eutins“, schwärmte Bürgervorsteher Ernst-Joachim Meseck, der den Seglern seit einer Regatta 1962 verbunden ist und Mast- und Schotbruch wünschte.

Nach dem Hissen der Flaggen gerieten dann endlich die drei Jollen in den Blickpunkt, die sogleich ihre Taufe erfahren sollten. Der neue Optimist des OSVE wurde „Mach den Weg frei“ getauft, frei nach dem Slogan der Volksbank, die neben den Vereinsmitgliedern selbst, dem Lions Club, der Firma Cobobes und besonders den Stadtwerken Eutin zu den Sponsoren der neuen Boote zählte. Christoph Wiethold stellte zudem in Aussicht, von den Spenden neues Material für die Jugend zu finanzieren und dazu Geldmittel in die Trainerausbildung zu stecken.

Die beiden Piratenjollen wurden mit einem Schluck Uferwasser auf die Namen „Günni“ und „Eutiner Wind“ getauft. Namensgeber waren der vor drei Jahren verstorbene Günter Beusen, dessen langjähriger Segelkamerad und Weggefährte Klaus Schöning sich stellvertretend für seine Vereinskameraden an gemeinsame Zeiten erinnerte. Darüber hinaus erhielt die „Eutiner Wind“ ihre Seewasser-Dusche aus dem Sektglas, deren Name dem gleichnamigen Shanty-Chor nachempfunden ist, der mit kernigen Seemannsliedern für das musikalisch-maritime Ambiente des Vormittags sorgte. Mit dabei waren neu einstudierte Lieder und Klassiker, die der Männerchor teilweise sogar um eine zusätzliche Eutin-Strophe ergänzt hatte.

 Bild: Mit einem kleinen Schluck aus dem Großen Eutiner See tauften die Patinnen die drei neuen Boote. Foto/Text: Voigt

 


Segeln gehört zum Leben in Eutin

OHA 05. Juli 2013 

Segeln vor dem Eutiner Schloss - das   sollte jeder Interessierte   einmal probieren,  wirbt der OSVE.

Segeln vor dem Eutiner Schloss - das sollte jeder Interessierte einmal probieren, wirbt der OSVE.

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OSVE-Vorsitzender Christoph Wiethold über Ideen für ein Wassersportzentrum am Großen Eutiner See und neue Angebote des Vereins

Eutin. Die Idee klingt bestechend: Ruderer und Segler sollen am Großen Eutiner See ein gemeinsames Wassersportzentrum haben. Doch was die Landschaftplaner für die Landesgartenschau bereits flott skizziert haben, ruft bei Praktikern Skepsis hervor: "Die Verhältnisse in Eutin sind anders gewachsen", sagt Christoph Wiethold, Vorsitzender des Ostholsteinischen Seglervereins Eutin (Foto).

Der 55-jährige Polizeibeamte, seit 1980 im OSVE und seit zwei Jahren dessen Vorsitzender, hält frischen Wind in der Vereinswelt grundsätzlich für erforderlich. Denn Tradition allein binde kaum noch Mitglieder, gefragt seien leicht zugängliche Mitmach-Angebote ohne große Verpflichtungen.

Insofern sei die Überlegung, für die Landesgartenschau Eutins Seenlage noch besser zu nutzen, nahe liegend. Und auch der Wunsch, dabei die problematische Zuwegung im Seepark für Segler und Ruderer zu verbessern, sei verständlich.

Aber wenn man es konkret betrachte, zeigten sich schnell die Gründe, warum Segler und Ruderer getrennt dort ihre Anlagen errichtet hätten. Wiethold: "Die Fissauer Bucht ist windgeschützt und deshalb ideal für die Ruderer. Dort kann ihr Anfängertraining noch stattfinden, wenn es auf dem See stürmt. Andererseits können die Segler nicht dorthin umziehen, weil die Fußgängerbrücke den Booten im Wege steht."

Da zudem das Ufer rund um die OSVE-Anlage weitgehend naturbelassen sei und dieser Zustand aus seiner Sicht auch erhalten bleiben sollte, sieht Wiethold allenfalls das Gebiet der Militärischen Badeanstalt am Jungfernort als Option für eine zentrale Wassersportanlage. Die Frage aber sei, wer das finanzieren wolle.

Unabhängig von alledem dringt der OSVE-Vorsitzende darauf, den Verein "attraktiv zu machen für Menschen, die in Eutin leben und arbeiten". Erste Schritte dahin: Mehr Nachwuchsarbeit, neue Vereinsboote für Segelkurse, erfahrene Skipper fungieren als Segelpaten, es soll Segelkurse nur für Frauen geben. Wiethold: "Wer es probieren will, dem wollen wir die Chance zum Segeln bieten. Und zeigen, dass man sich das leisten kann."           bu


 der reporter – 17.Juli 2013

Schnuppersegeltag des OSVE ein großer Erfolg bei schönstem Wetter

Eutin (t).

Sonniges Wetter und schwache Winde waren gute Voraussetzungen für den ersten Schnuppersegeltag des Ostholsteinischen Segler-Vereins Eutin e.V. (OSVE) am vergangenen Wochenende.                                                                                                                                                                                                                                                                                      

So fanden Neugierige und Interessierte den Weg, sich über das Segeln und den Verein zu informieren. Besucher wie Familie Christensen nutzten die Gelegenheit den Eutiner See unter Segeln zu erkunden.

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Sibylle und Magali ließen sich noch einige Begriffe in der Theorie von dem 1. Vorsitzenden Christoph Wiethold erläutern. Auch an einer ausgiebigen Segeltour und einem anschließenden Anlegemanöver nahmen die Beiden im Segelboot eines Vereins-Mitgliedes teil und hatten viel Spaß.                                             

Grundkenntnisse des Segelns werden im OSVE nicht nach einem stramm gefüllten Lehrplan wrworben, hier wird Theorie und Praxis nach individuell abgestimmten Terminen vermittelt. So können auch Familien und Berufstätige ohne Zeitdruck das notwendige Know How erlangen.

Wer am vergangenen Sonntag noch nicht die Gelegenheit hatte, ist zum nächsten Schnuppersegeltag des OSVE am 4. August ab 10 Uhr herzlich eingeladen.

 


 

OHA 10.August 2013

Bootstaufe mit dem Prinzenpaar

EUTIN Eine Schiffstaufe mit närrischem Gepräge fand jüngst beim Ostholsteinischen Seglerverein Eutin (OSVE) statt. Unter Leitung des Zeremonienmeisters Horst Röhr standen dabei Eigner Prinz Markus I. und die Taufpatin Prinzessin Gisela II. (Foto) im Blickpunkt. Das Prinzenpaar, auch im wahren Leben ein Paar, ist für die kommende Karnevalssaison in Neunkirchen-Seelscheid-Pohlhausen inthronisiert. Die beiden Rheinländer mit Wohnsitz in der Holsteinischen Schweiz sind seit 2012 Mitglieder im Seglerverein in Eutin. Die Taufpatin wünschte dem „Kölsche Jung“ – so der Name des Bootes vom Typ „Atlantic“ – und seiner Besatzung traditionell „allzeit gute Fahrt und immer eine Hand breit Wasser unter dem Kiel“.

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der reporter    28.August 2013

Zweite Sponsorenregatta für die Eutiner Festpiele
Festspielsponsoren segeln um das Siegerband des Ministerpräsidenten

Eutin (t). Die Eutiner Festspiele sind alljährlich ein großes Ereignis. Sie sorgen überregional für Presseberichte. Leider in den letzten Jahren auch bezüglich der schweren finanziellen Situation. Das Überleben sicherten nicht zuletzt auch die zahlreichen Sponsoren. Und um die ging es am vergangenen Samstag im Ostholsteinischen Segler-Verein Eutin (OSVE). Der Verein veranstaltete die zweite Regatta um das Band der Festspiele. OSVE-Vorsitzender Christoph Wiethold erzählt: „Ursprünglich ist die Regatta als Initiative der Volksbank Eutin gestartet. Im letzten Jahr stiftete Ministerpräsident Thorsten Albig das Siegerband als Gewinn.“ Um 14:00 starteten die Regattateilnehmer bei kräftigem Wind und strahlendem Sonnenschein. Die Sponsoren und Mitarbeiter der Festspiele segelten als Gäste auf Schiffen von Vereinsmitgliedern mit. „Wir versuchen damit als Verein die Festspiele zu unterstützen und den Sponsoren zu danken, schließlich wollen wir alle die Festspiele hier behalten.“,so Wiethold. Damit die Ergebnisse auch fair sind, verwendete der Verein zur Auswertung das sogenannte Yardstick-Verfahren. Wiethold erläutert: „Wir haben relativ viele verschiedene Bootsklassen. Da sich diese in ihrer Regattatauglichkeit unterscheiden wenden wir dieses Verfahren an. Jede Bootsklasse bekommt dabei eine Yardstickzahl zugeordnet, durch die die benötigte Zeit geteilt wird. Dadurch hat jeder eine gerechte Siegchance.“ Im Anschluss an das Rennen wurden die Sponsoren bewirtet und besuchten dann den fulminanten Galaabend mit beeindruckendem Feuerwerk. „Ein schöner Abschluss der Festspielzeit“, resümiert Wiethold, „Hoffentlich können wir das im nächsten Jahr fortsetzen.“

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Den Sieg fuhren Ingeborg Henning, eine Mitarbeiterin der Festspiele,und Segler Detlef Sach ein. Auf dem zweiten Platz landete Uwe Breitung mit dem Bühnenbauer Heinrich Bollow und den dritten Platz ersegelten sich Georg Lienhart und Sponsor Volker Wandhoff.

 


 

 

der reporter – 25.September 2013

64. Holsteiner Ausklang

Gelungener Sasionabschluss beim Ostholsteinischen Seglerverein Eutin

Eutin (t). Insgesamt 27 Crews aus den Kreisen Ostholstein, Plön, Lübeck und aus Mecklenburg-Vorpommern traten zur Ranglisten-Regatta am vergangenen Wochenende beim Ostholsteinischen Seglerverein Eutin e.V. (OSVE) an. Während bei den am Samstag absolvierten Wettfahrten noch zeitweise die Sonne schien, wurde der vierte Start am Sonntag bei eher trübem Wetter durchgeführt. An beiden Wettfahrtagen herrschte nahezu durchgehend Wind aus West bei Stärken drei bis vier. Als Sieger gingen in der Klasse der Piraten Thomas Held und Ines Pingel vom Spiel- und Sportverein Teterow e.V. hervor. Platz zwei dieser Klasse belegten Peter

Merten und Jörgen Mohns vom Schweriner Yachtclub e.V., Platz drei ging an Frieder Billerbeck und Karsten Bredt (Segel-Verein Wedel-Schulau e.V. und Hannoverscher Yacht-Club e.V.). In der Klasse der O-Jollen siegte souverän Klaus Hass vom Plöner-Seglerverein von 1908 e.V. vor Uwe Peschlow und Nils Hartog (beide aus Lübecker Clubs). Die Crews des OSVE belegten in der Piratenklase die Plätze sieben, zehn und elf, bei den O-Yollen die Plätze sieben und 13.

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Die Gastsegler richteten ihren Dank für die gut organisierte Veranstaltung an den Ausrichter. Der Vereinsvorsitzende Christoph Wiethold verkündete, dass auch für den OSVE der 64. Ostholsteiner Ausklang ein gelungener Saisonabschluss für vereinsübergreifende Regatten war. Er würde sich freuen, wenn er wieder viele Teilnehmer zum 65. Ostholsteiner Ausklang im Jahr 2014 und damit im 95. Jahr des OSVE begrüßen dürfte.

 


 

WOCHENSPIEGEL I Woche 44

 

Cobobes GmbH spendet Segelboot für OSVE-Jugend

EUTIN. Anfang Oktober fand bei der Firma Cobobes Heizung-–Klima – Sanitär die feierliche Übergabe eines Segelbootes an den Ostholsteinischen Segler-Verein Eutin (OSVE) statt. Bei dem Segelboot handelt es sich um einen Optimisten, eine kleine, leichte Jolle für Kinder und Jugendliche bis etwa 15 Jahren – also bestens geeignet für die Jugendgruppe des OSVE. Im Anschluss wurden die Nachwuchssegler und ihre Eltern noch auf ein Stück Kuchen und Getränke eingeladen. Die Geschäftsführung, bestehend aus Manfred Dose, Stefan Dose und Manfred Obieray, wünschten den Jugendlichen immer „eine Handbreit Wasser unter dem Kiel“.

Die Spende wurde bei der Eröffnung der neu errichteten Fachausstellung Bäder und Energie von Cobobes in der Lübecker Landstraße 32 akquiriert – zuzüglich einer Firmenspende von Cobobes. Es wurde bewusst auf materielle Geschenke der Industrie bei der Eröffnung der Schau verzichtet, vielmehr wurde um eine Geldspende gebeten, um die Jugendarbeit zu fördern. In der Fachausstellung kann man die gesamte Bandbreite der modernen und energieeffizienten Haustechnik – angefangen bei Bädern und Sanitärinstallation über die Regenerativen Energien und Heizungstechnik bis zur Klima-und Lüftungstechnik –besichtigen.

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Cobobes-Betriebsleiter Manfred Obieray übergibt die Spende an die OSVE-Vertreter: Helga Gronewold (2. Vorsitzende), Cornelia Ochsen (Webmasterin), Uwe Breitung (Schatzmeister)und die Jugendgruppe mit ihrem Trainer Martin Werner.